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Visa Karte Commerzbank

Mittwoch, 23. Februar 2011

Die Visa Kreditkarte ist eine sehr häufig genutzte Kreditkarte, da sie weltweit mehr als 24 Millionen Akzeptanzstellen bietet. Sie kann, ebenso wie die MasterCard, rund um den Globus eingesetzt werden, auch Bezahlungen im Internet sind möglich.

Bankkunden, die die Visa Kreditkarte nutzen wollen, können sich an ihre Bank wenden und dort beantragen. Bis Jahresende 2010 war dies auch bei der Commerzbank möglich, die sowohl die Visa Kreditkarte wie auch die MasterCard ihren Kunden angeboten hat. Seit Jahresanfang jedoch hat sich die Commerzbank entschieden, ausschließlich mit dem Kreditkartenherausgeber MasterCard zusammenzuarbeiten und hat die Zusammenarbeit mit Visa beendet.

Neue Visa-Karten können bei der Commerzbank daher seit Jahresanfang nicht mehr beantragt werden. Einzige Ausnahme ist die Kreditkarte für junge Menschen, die Young Visa. Sie wird in Verbindung mit dem Start-Konto, dem Jugendkonto der Commerzbank, angeboten und kann sogar kostenlos genutzt werden. Die Young Visa bietet ebenso wie die klassische Visa Karte alle Zahlungsverkehrsfunktionen, auch Abhebungen am Geldautomaten sind möglich. Lediglich das Kreditlimit ist bei dieser Karte reduziert und beträgt maximal 600 Euro. Hiermit trägt die Commerzbank der Tatsache Rechnung, dass viele junge Leute heute ein nur geringes Einkommen haben und daher höhere Kreditbeträge ohnehin nur schwer zurückzahlen können. Teilzahlungen sind bei der Young Visa nicht möglich.

Die Young Visa Karte der Commerzbank ist eine vollumfängliche Kreditkarte und kann daher nur an Kontoinhaber ab 18 Jahren ausgegeben werden. Zudem fordert die Commerzbank ein monatliches Einkommen in Höhe von mindestens 250 Euro, welches zum Beispiel aus einer Ausbildungsvergütung stammen kann. Aber auch Bafög-Zahlungen werden unter Umständen akzeptiert.

Kunden der Commerzbank mit einem klassischen Girokonto können die Visa Card allerdings nicht mehr beantragen. Für Neuanträge stehen lediglich die klassische MasterCard sowie die goldene MasterCard zur Verfügung. Der Unterschied der beiden Karten ist im Versicherungspaket zu finden, denn die goldene Kreditkarte bietet verschiedene Versicherungsleistungen, zu denen die Auslandsreisekrankenversicherung, aber auch die Reiserücktrittsversicherung gehören.

Worauf bei der Beantragung einer Kreditkarte achten?

Samstag, 6. Juni 2009

Durch eine klassische Kreditkarte werden finanzielle Mittel in Form eines Verfügungsrahmens zur Verfügung gestellt. Mittlerweile gibt es auch Kreditkarten, durch die keine Kreditmittel bereitgestellt werden, sondern die durch Überweisungen mit dem eigenen Guthaben des Kunden aufgeladen werden können. Diese Prepaid Kreditkarten können wie gewöhnliche Kreditkarten im In- und Ausland sowie im Internet einsetzen. Anders als gewöhnliche Kreditkarten werden Prepaid Kreditkarte nicht in der Schufa eingetragen und können auch von Minderjährigen beantragt werden.

Neben Banken und Sparkassen stellen auch andere Finanzdienstleister oder Handelsunternehmen Kreditkarten verschiedener Art zur Verfügung. Bei der Beantragung einer Kreditkarte sollten einige wichtige Punkte beachtet werden, damit sichergestellt ist, dass der Kunde von günstigen Konditionen profitiert und sich nicht finanziell übernimmt. In erster Linie sollte entschieden werden, ob der Kunde eine gewöhnliche Kreditkarte oder eine Prepaid Kreditkarte benötigt. Eine Kreditkarte mit Verfügungsrahmen ist sinnvoll, wenn der Kunde Finanzierungsbedarf hat und keine eigenen Mittel, die für die Aufladung einer Prepaidkarte eingesetzt werden könnten.

Obwohl Kreditkarten oft kostenlos angeboten werden oder die Jahresgebühr erstattet wird, ist der Einsatz einer Kreditkarte dennoch kostspielig, da ein hoher Zinssatz berechnet wird. Dies ist bei einer Prepaidkarte nicht der Fall, da es sich um das eigene Geld des Kunden handelt. Aus diesem Grund wird das Kartenguthaben oftmals verzinst, so dass Prepaidkarten auch als flexible Geldanlage genutzt werden können. Allerdings werden Prepaidkarten nur selten kostenlos zur Verfügung gestellt. Gebühren für Verfügungen an Geldautomaten können sowohl bei gewöhnlichen Kreditkarten als auch bei Prepaidkarten anfallen.

Die Kreditkarte bietet den Vorteil, dass die Umsätze nicht sofort, sondern erst 4 bis 6 Wochen nach Einsatz der Karte abgerechnet und als Gesamtbetrag dem Girokonto belastet werden. Dies ist bei einer Prepaidkarte nicht der Fall, da die Umsätze zeitnah abgebucht werden und direkt mit dem Kartenguthaben verrechnet werden. Wenn das Guthaben verbraucht ist muss die Karte für weitere Verfügungen neu aufgeladen werden, da keine Überziehung möglich sind. Die Gutschrift der Überweisung kann 2-3 Tage in Anspruch nehmen, so dass der Kunde mit einer Prepaidkarte weniger flexibel ist.

Ein weiterer entscheidender Vorteil der Kreditkarte sind die zahlreichen Versicherungsleistungen, die sich je nach Anbieter unterscheiden und meistens im Ausland gelten. Bei der Auswahl der Kreditkarte sollten die angebotenen Versicherungsleistungen sorgfältig verglichen werden und entsprechend dem Bedarf des Kunden ausgewählt werden.